Herbstprogramm der „Aktion Demenz“ in Hohenems

 

Freitag, 12. Oktober 2012, 19 Uhr
Eröffnung der Wanderausstellung: „Was bleibt …“ Menschen mit Demenz
Porträts und Geschichten von Betroffenen von Petra und Michael Uhlmann
Vorstellung des Case- und Caremanagements in Hohenems
Salomon-Sulzer-Saal, Schweizer Straße 21, Hohenems
 
Wanderausstellung vom 12. bis zum 19. Oktober 2012
„Was bleibt …“ Menschen mit Demenz
Petra Uhlmann (Texte), Michael Uhlmann (Fotographie)
Porträts und Geschichten von Betroffenen
Salomon-Sulzer-Saal, Schweizer Straße 21, Hohenems
Öffnungszeiten: Täglich von 17 bis 19 Uhr
 
Montag, 15. Oktober 2012, 19.30 Uhr
„Wenn die Schuhe plötzlich im Kühlschrank stehen“
Vortrag von Rosmarie Wilfing aus der Reihe „Pflege im Gespräch“
Salomon-Sulzer-Saal, Schweizer Straße 21, Hohenems
Eintritt: € 5,–
 
Mittwoch, 17. Oktober 2012, 19 Uhr
Bürgerforum: Demenz betrifft uns alle
Vortrag von Norbert Schnetzer
Diskussion und Auseinandersetzung mit dem Thema
Moderation: Karl Bitschnau, Hospizbewegung Vorarlberg
Salomon-Sulzer-Saal, Schweizer Straße 21, Hohenems
Eintritt frei
 
Montag, 22. Oktober 2012, 19.30 Uhr
„Umgang mit Menschen mit Demenz“
Wilfried Feuerstein: Vortrag aus der Reihe „Pflege im Gespräch“
SeneCura-Sozialzentrum, Angelika-Kauffmann-Str. 6, Hohenems
Eintritt: € 5,–
 
Dienstag, 23. Oktober 2012, 19.30 Uhr
„Darf ich einen freien Tag machen, wo doch mein Mann, meine Mutter …“
Dr. Elisabeth Sorgo: Vortrag aus der Reihe „Pflege im Gespräch“
SeneCura-Sozialzentrum, Angelika-Kauffmann-Str. 6, Hohenems
Eintritt: € 5,–
 
Dienstag, 6. November 2012, 17 Uhr
Einführung in das Thema Demenz für Bankangestellte
Kleiner Löwensaal, Schlossplatz 9, Hohenems
Anmeldung beim Bürgerservice

Casemanagement

Die Stadt Hohenems wird in diesem Jahr ein sogenanntes "Casemanagement" einführen.

Dieses Casemanagement hat folgende Aufgaben:
  • Qualifizierte Beratung und Hilfestellung im Sozialbereich im Kontakt mit öffentlichen Stellen und bei Anträgen
  • Ziel- und Maßnahmenplanung
  • Erarbeiten eines individuellen Unterstützungsangebotes nach den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe: Einforderung der Eigenverantwortung der Betroffenen bzw. der Angehörigen
  • Einbeziehen und Abklären des Betreuungs- und Pflegebedarfs mit den gewählten Systempartnerschaften (Krankenpflegeveein, MoHi, Altersheim, Ärzte, Krankenhaus)
  • Einbeziehung des sog. Caremanagement: Dieses lokale bzw. regionale Netzwerk übernimmt die Verantwortung für die Organisation der Versorgung im Bereich der Betreuung und Pflege.
  • Fallbegleitung

“Aktion Demenz” in Hohenems

Die Stadt Hohenems führt mit dem Krankenpflegeverein Hohenems und den anderen ambulanten Diensten der Gemeinde heuer die "Aktion Demenz" durch, in deren Verlauf verschiedene Aktivitäten zur Information der Bevölkerung über diese Erkrankung gesetzt werden. Diesbezüglich erfolgen jeweils Einladungen im Gemeindeblatt, auf entsprechenden Plakaten und Foldern und auf unserer Homepage.

Aktion “75+ Unabhängig leben im Alter”

Der Krankenpflegeverein Hohenems und die Stadt Hohenems führen auch heuer wieder die Aktion "75+ Unabhängig leben im Alter" gemeinsam durch.

Alle über 75-jährigen BürgerInnen werden eingeladen, über einen zugesandten Gutschein kostenlose Hausbesuche durch eine diplomierte Pflegefachkraft in Anspruch zu nehmen. Dabei wird über die Möglichkeiten zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit sowie über bestehende Unterstützungsangebote informiert.

Hausbesuche können telefonisch über die Telefonnummer 05576/42431 über Fax 05576/42431-4 oder über E-Mail info(at)kpv-hohenems.at vereinbart werden.

Jahresbericht 2011

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Werte Vereinsmitglieder, Freunde und Förderer des Krankenpflegevereins Hohenems!

Der Krankenpflegeverein Hohenems hatte im Jahre 2011 zur Bewältigung der häuslichen Krankenpflege 10 Schwestern, alle in Teilzeitbeschäftigung, angestellt.

Unsere Schwestern (Edith GehrerChristine ReitschulerElvira GamperMonika PeplowAndrea GassnerSandra Mayrhofer, Carmen PichlerAngelika GiesingerSabine Kronsteiner und Margarete Pacher) haben im Jahre 2011 über 230 Personen zur – wie dankbare Rückmeldungen zeigen – besten Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten sowie der Angehörigen betreut. Dass dieses Team so gut funktioniert, haben wir vor allem unserer Pflegeleiterin Sr. Elvira Gamper zu verdanken, der ich auf diesem Wege ganz besonders für ihren unermüdlichen Einsatz danken möchte.

Letztes Jahr hat der Krankenpflegeverein zusammen mit der Stadt Hohenems die Aktion „75+ Unabhängig leben im Alter“ durchgeführt. Alle über 75 Jahre alten MitbürgerInnen wurden über einen zugesandten Gutschein eingeladen, kostenlose Hausbesuche durch eine diplomierte Pflegefachkraft in Anspruch zu nehmen. Dieses Angebot haben 105 MitbürgerInnen angenommen. Dabei haben die Sr. Elvira und Sr. Christine über die Möglichkeiten der Förderung und Erhaltung der Gesundheit sowie über bestehende Unterstützungsangebote informiert.

Die demografische Entwicklung mit zunehmendem Bevölkerungsanteil der alten Mitbürgerinnen und Mitbürger bedeutet für die ambulanten Dienste ein große Herausforderung. Insbesondere die Demenzerkrankungen nehmen drastisch zu. Die Stadt Hohenems hat daher für die nächsten Jahre zusammen mit Krankenpflegeverein, Mobilem Hilfsdienst, Senecura , AKS und Krankenhaus Hohenems dieses Thema zum Schwerpunkt der Bürgerinformation gemacht. Verschiedene Veranstaltungen und mediale Informationen sollen das Thema „Demenz” der Bevölkerung näher bringen. Auch bei unserer Generalversammlung am 16.3.2012 spricht Herr Wilfried Feurstein zu diesem Thema.

Unser Haus in der Schilleralle wurde letztes Jahr innen generalsaniert, was mit Hilfe von tüchtigen Hohenemser Handwerkern gut gelang.

Ihnen, liebe Mitglieder, Freunde und Förderer, danke ich recht herzlich für Ihre treue Unterstützung und grüße Sie

Dr. Elmar Troy, Obmann

Pflege daheim durch den Krankenpflegeverein

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Vor 85 Jahren, am 21. November 1926, wurde der Hohenemser Krankenpflegeverein (KPV) gegründet. Heute erleichtern 10 teilzeitbeschäftigte Fachkräfte zahlreichen alten und kranken HohenemserInnen das Älterwerden in den eigenen vier Wänden. Und der Verein wuchs seit dem Gründerjahr von 400 auf derzeit über 2100 Mitglieder an. „Wir bieten unseren Mitgliedern gemäß dem Grundsatz der Gründer, Menschen bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit und Altersbeschwerden in ihrer Umgebung fachlich und menschlich zu betreuen, Pflege zu Hause an“, erklärt Obmann Dr. Elmar Troy.

Schwesternteam 2011

Neben ganzheitlichen Körperpflegen und Wundversorgungen werden auch physikalische Maßnahmen wie Wickel, Einreibungen, Inhalationen etc. gesetzt, Blutdruck- und Blutzuckerkontrollen durchgeführt sowie pflegerische Tätigkeiten im Rahmen der Rehabilitationsarbeit in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und Logopäden getätigt. Die Schwestern des Krankenpflegevereins vermitteln aber auch zwischen Angehörigen und anderen Betreuungsdiensten wie dem MOHI, den Sozialzentren, der Hospizbewegung, den niedergelassenen Ärzten etc. Ein weiteres Service des KPV ist die Bereitstellung bzw. Vermittlung von Pflegebetten, Rollstühlen, Badeliften etc. sowie die Beratung und Schulung pflegender Angehöriger.

Um all diesen Aufgaben gerecht zu werden, bedarf es aber neben den öffentlichen Förderungen auch der Solidarität der Mitbürger, sei es durch – steuerlich absetzbare – Spenden, sei es durch die Mitgliedschaft beim Krankenpflegeverein. Eine solche empfiehlt sich einerseits aus Solidarität der gesunden mit den alten und kranken Mitbürgern, andererseits auch als Vorsorge für sich selbst. Denn Pflegebedürftigkeit kann schon früh eintreten. Der Mitgliedsbeitrag beträgt derzeit 30 Euro pro Jahr. Erfolgt der Eintritt in den Verein jedoch erst bei Pflegebedürftigkeit, so ist ein Aufnahmebetrag von 300 Euro zu entrichten.

Anmeldeformulare sind im KPV-Büro im Sozialzentrum SeneCura, Angelika-Kauffmann-Straße 6 erhältlich. Anmelden kann man sich aber auch direkt auf diser Homepage, nämlich hier, oder einfach durch Einzahlung auf das Konto 44305 bei der Raiba Hohenems (BLZ 37438).

Jahresbericht 2010

Werte Vereinsmitglieder, Freunde und Förderer des Krankenpflegevereins Hohenems!

Der Krankenpflegeverein Hohenems hat zur Bewältigung der häuslichen Krankenpflege derzeit 9 Schwestern, alle in Teilzeitbeschäftigung, angestellt.

Dass dieses Team so gut funktioniert, haben wir vor allem unserer Pflegeleiterin Sr. Elvira Gamper zu verdanken, der ich auf diesem Wege ganz besonders für ihren unermüdlichen Einsatz danken möchte.
Unsere Schwestern (Sr. Edith GehrerSr. Christine ReitschulerSr. Elvira GamperSr. Monika PeplowSr. Andrea GassnerSr. Sandra Mayrhofer,Sr. Carmen PichlerSr. Angelika Giesinger und Sr. Sabine Kronsteiner) haben im Jahre 2010 über 200 Personen betreut. Ab 1.1.2011 ist wegen Pensionierung der Sr. Christine Reitschuler, die uns aber trotzdem noch geringfügig beschäftigt weiter zur Verfügung stehen wird, eine neue Krankenschwester eingestellt worden, nämlich Frau Margarete Pacher.

Im vergangenen Vereinsjahr hat der Mobile Hilfsdienst “Mitanand” in unserem Büro in der Wohnanlage Maximilianstraße 8a eine Tagesbetreuung eröffnet.

Bei der heurigen Generalversammlung steht die Neuwahl des Vorstandes an. Alle Vorstandsmitglieder sind bereit, weiterzumachen: Obmann Dr. Elmar Troy, Obmannstellvertreter und EDV-Beauftragter Winfried Peter, Kassierin Renate Märk, Schriftführer Dr. Josef Fussenegger, Personalreferent Martin Horwath, Versicherungsreferent Johann Lins, PR Vertreter Ferdinand Tschabrun, Koordinator zur Stadt Kurt Linder und die Koordinatorin zum Mobilen Hilfsdienst “Mitanand” Paula Nenning.

Allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, vor allem dem Obmannstellvertreter Winfried Peter und der Kassierin Renate Märk, die mich letztes Jahr während meiner Krankheit oft vertreten mussten, möchte ich für Ihren Einsatz ein großes Dankeschön sagen.

Ihnen, liebe Mitglieder, Freunde und Förderer danke ich recht herzlich für Ihre Unterstützung und grüße Sie

Dr. Elmar Troy, Obmann

Der Krankenpflegeverein – Basis für eine lebenswerte Gesellschaft

Frau Dr. Kriemhild Büchel-Kapeller vom Büro für Zukunftsfragen des Amts der Vorarlberger Landesregierung hat uns freundlicherweise eine Zusammenfassung des höchst interessanten Vortrags, den sie bei der Generalversammlung gehalten hat, zur Verfügung gestellt. Sie können diese über den Link am Ende dieses Artikels herunterladen.

Der Vortrag, sowie interessante Bemerkungen des OECD-Beauftragten für Sozialkapital in Österreich Prof. Ernst Gehmacher, können bei einer aufgezeichneten Focus-Sendung von ORF Vorarlberg nachgehört werden: http://vbgv1.orf.at/magazin/klickpunkt/focus/stories/247469/

Jahresbericht 2009

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Werte Vereinsmitglieder, Freunde und Förderer des Krankenpflegevereins Hohenems!

Der Krankenpflegeverein Hohenems hat zur Bewältigung der häuslichen Krankenpflege derzeit 10 Schwestern, alle in Teilzeitbeschäftigung, angestellt.
Dass dieses Team so gut funktioniert, haben wir vor allem unserer Pflegeleiterin Sr. Elvira Gamper zu verdanken, der ich auf diesem Wege ganz besonders für ihren unermüdlichen Einsatz danken möchte.

Unsere Schwestern (Sr. Edith Gehrer, Sr. Christine Reitschuler, Sr. Elvira Gamper, Sr. Monika Peplow, Sr. Andrea Gaßner, Sr. Sandra Mayrhofer, Sr. Carmen Pichler, Sr. Angelika Giesinger, Sr. Sabine Kronsteiner und Sr. Elisabeth Schaidreiter) haben im Jahre 2009 über 220 Personen betreut und dabei ca. 15.000 Hausbesuche getätigt.
Im Jahre 2009 hat uns Sr. Cornelia Pöschl aus “erfreulichen Gründen” verlassen und einem strammen Buben das Leben geschenkt. An ihrer Stelle haben wir mit 1.10.2009 Sr. Elisabeth Schaidreiter zu 50% eingestellt.

Pflegeteam 2009

Die Pflegeaufgaben sind für unsere Schwestern nicht immer einfach und werden in Zukunft auf keinen Fall einfacher werden. Obwohl wir 10 Schwestern (allerdings teilzeitbeschäftigt) im Einsatz haben, können natürlich nicht immer alle Patienten auf die Minute genau zum erwarteten Zeitpunkt bedient werden, vor allem wenn die Straßenzustandsbedingungen im Winter oder Baustellentätigkeiten etc. Erschwernisse mit sich bringen.

Im vergangenen Vereinsjahr haben wir das dem Krankenpflegeverein gehörende Grundstück an der Lustenauerstraße verkauft und damit ein zukünftiges Büro in der Wohnanlage Maximilianstraße 8a gegenüber unserem Krankenpflegevereinshaus in der Schillerallee finanziert.

Im Zuge des Ansuchens des Vereins an das Bundesministerium für Finanzen um Absetzbarkeit der Spenden an unsere Organisation mussten wir kleine Korrekturen an unseren Statuten vornehmen. Dies geschah in einer außerordentlichen Generalversammlung am 29.9.2009. Wer von den Mitgliedern die neuen Statuten zur Einsicht bekommen möchte, kann diese bei Renate Märk (Telefon 05576/76574) anfordern oder sie hier herunterladen. Das Ansuchen wurde genehmigt, mehr dazu hier.

Die Vereinsarbeit hat unser Team Obmann Dr. Elmar Troy, Obmannstellvertreter und EDV-Beauftragter Winfried Peter, Kassierin Renate Märk, Schriftführer Dr. Josef Fussenegger, Personalreferent Martin Horwath, Versicherungsreferent Johann Lins, PR-Vertreter Ferdinand Tschabrun, Koordinator zur Stadt SR. Kurt Linder, Koordinatorin zum Mobilen Hilfsdienst “Mitanand” Paula Nenning ehrenamtlich bewerkstelligt. Allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen (vor allem der Kassierin Renate Märk) und Mitarbeitern für Ihren Einsatz ein großes Dankeschön.

Wir sind bestrebt, weiterhin in Hohenems Hauskrankenpflege, die sich jedes Mitglied leisten kann, anbieten zu können. Für Ihre Unterstützung dazu bedanke ich mich herzlich und grüße Sie

Dr. Elmar Troy
Obmann